Die Görlitzer Sammlungen bieten eine faszinierend vielfältige Erlebniswelt. In ihnen vereinen sich die Geschichten unzähliger Objekte und Exponate voll Wunder zu einem unverwechselbaren Ganzen. Auch die Collage greift dies sinnbildlich auf. Sie erzählt vom kulturellen Erbe der Stadt Görlitz und ihrer Umgebung, welches die Görlitzer Sammlungen bewahren.
Friedrich Philipp Reinhold, Bildnis des Karl Gottlob Anton, 1802, Öl auf Leinwand, Foto: René Pech
Johann Andreas Naumann, Naturgeschichte der Vögel Deutschlands, 1820–1860, Tafel 124, Foto: Görlitzer Sammlungen
Rundankerkette mit ovalem Medaillon, um 1850/60, Foto: Görlitzer Sammlungen
Francysk Skaryna, Bivlija ruska, 1518/19, Foto: René Pech

Was erzählen die Objekte?

Karl Gottlob Anton

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Die Wunder der Wissenschaft wollte der Görlitzer Karl Gottlob Anton erforschen und gründete dafür mit Gleichgesinnten 1779 die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften. Sein Bildnis des Malers Friedrich Philipp Reinhold von 1802 ist im Barockhaus ausgestellt.

Vögel

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Für ihre Forschungen erwarb die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften zahlreiche Bücher mit wundervollen Illustrationen. So auch dieses Exemplar einer Tafel aus der »Naturgeschichte der Vögel Deutschlands« von 1820–1860. Sie können in der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften besichtigt werden.

Schmuck

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Diese wundervoll gestaltete Rundankerkette mit ovalem Medaillon von 1850/60 gehörte einer jungen Frau aus Kunnersdorf bei Görlitz. Mehr als 150 Jahre wurde sie in der Familie weitergegeben und gelangte 2016 in die Görlitzer Sammlungen.

Bibel

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Zu den Schätzen der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften gehört die Bibel »Bivlija ruska« des Humanisten Francysk Skaryna von 1518/19. Sie ist das älteste gedruckte Buch in einer ostslawischen Sprache und kann in der Bibliothek besichtigt werden.

Was gibt es zu entdecken?

Was sind die Görlitzer Sammlungen?

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In den Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur vereinen sich die Sammlungsbestände des Kulturhistorischen Museums und der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften. Sie sind herzlich eingeladen, in unsere Erlebniswelt einzutauchen, Neues zu entdecken, sich inspirieren zu lassen, ins Gespräch zu kommen, sich auf vielfältige Weise mit einzubringen. Wir freuen uns auf Sie!

Unsere Ausstellungen

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In unseren Ausstellungsgebäuden Kaisertrutz, Barockhaus, Reichenbacher Turm und Nikolaiturm präsentieren wir insgesamt zehn Dauerausstellungsbereiche und wechselnde Sonderausstellungen. Unsere Häuser können Sie bequem mit einem Kombiticket an zwei aufeinander folgenden Tagen oder auch nur einzeln besuchen. Zu den Sonder- aber auch zu den Dauerausstellungen bieten wir öffentliche und buchbare Führungen und Formate an.


Zu den Dauerausstellungen
Zu den Sonderausstellungen

Kulturhistorisches Museum

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Mit etwa 500.000 Einzelobjekten in der archäologischen Sammlung, mehr als 60.000
Werken in den Beständen des Graphischen Kabinetts sowie ca. 1.000 Gemälden zählen die Sammlungen des Kulturhistorischen Museums in einigen Bereichen zu den bedeutendsten Sammlungen im Osten Deutschlands.
Die Geschichte des Museums reicht dabei mehr als dreihundert Jahre zurück. Schon seit der Barockzeit sammelten der Görlitzer Rat und vermögende Familien Kunstwerke und kulturgeschichtliche Artefakte.
Heute zählen mit Kaisertrutz, Reichenbacher Turm, Barockhaus und Nikolaiturm vier
Gebäude zum Kulturhistorischen Museum. Sie sind der größte Museumskomplex der
Stadt und eine wichtige Institution für Wissenschaft und Bildung zwischen Dresden,
Breslau/Wrocław und Prag/Praha.
Das Biblische Haus, in dem sich die Verwaltung der Görlitzer Sammlungen befindet, kann derzeit nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Mehr zum Museum

Oberlausitzische Bibliothek

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Die Geschichte der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (OLB) beginnt 1726 mit dem Testament des Juristen Johann Gottlieb Milich aus Schweidnitz/ Świdnica. Heute ist sie als wissenschaftliche Regionalbibliothek eines der wichtigsten öffentlichen Sammlungs- und Informationszentren zwischen Dresden und Breslau/Wrocław. Ein Sammlungsschwerpunkt liegt auf der Oberlausitz und Niederschlesien. Mit ihren Beständen unterstützt sie insbesondere Wissenschaft und Forschung, steht aber gleichermaßen allen privaten Interessenten offen. Bei den rund 150.000 Medien handelt es sich überwiegend um Präsenzbestände, die zum Großteil auch im Online-Katalog verzeichnet und recherchierbar sind. Ein moderner Lesesaal mit Freihandbereich bietet im Richard-Jecht-Haus ideale Möglichkeiten für die Recherche- und Forschungsarbeit.

Mehr zur Bibliothek

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