Über das
Museum

Zu Geschichte und Museumsgebäuden

Insgesamt fünf Gebäude zählen zum Kulturhistorischen Museum unter dem Dach der Görlitzer Sammlungen. Sie sind der größte Museumskomplex der Stadt und eine wichtige Institution für Wissenschaft, Bildung sowie Wissenschaftsgeschichte, Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte zwischen Dresden, Breslau und Prag. Ihr Ursprung reicht weit zurück in das 18. Jahrhundert.

Neben der Präsentation von Dauer- und Sonderausstellungen sowie anderen temporären Ausstellungsorten kooperiert das Kulturhistorische Museum mit anderen nationalen und internationalen Museen. Sowohl in Bezug auf gemeinsame Ausstellungsprojekte, als auch im Hinblick auf Forschung und den Austausch von Leihgaben.

Museumsgeschichte

Die Geschichte des Kulturhistorischen Museums reicht mehr als dreihundert Jahre zurück

Schon seit der Barockzeit sammelten der Görlitzer Rat und vermögende Familien Kunstwerke und kulturgeschichtliche Artefakte. Diese Kollektionen wurden im 1873 neugegründeten »Städtischen Museum für Alterthum und Kunst« zusammengeführt.

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Kaisertrutz

Der Kaisertrutz wurde zwischen 1490 und 1520 als Geschützbastei des Reichenbacher Tores errichtet.

Zu dieser Zeit war er ein neuartiges Festungswerk, das den Zugang der Fernhandelsstraße Via regia nach Görlitz schützen sollte. Während des Dreißigjährigen Krieges verschanzten sich schwedische Truppen im Gebäude und wurden von kaiserlichen Soldaten erfolglos belagert. Seitdem Zeit trägt das Gebäude den Namen »Kaisertrutz«.

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Platz des 17. Juni 1
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Barockhaus

Das Barockhaus wurde in den Jahren 1726 bis 1729 als Wohn- und Geschäftshaus für den Textilhändler Johann Christian Ameiß errichtet und zählt zu den prachtvollsten Kaufmannshäusern in der Görlitzer Altstadt.

Ab 1801 gehörte es der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Sie richtete darin ihr Bibliothek ein und brachte ihre stetig wachsenden wissenschaftlichen Sammlungen unter. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs ging das Haus in das Eigentum der Stadt Görlitz über. Seit 1951 ist es eines der Ausstellungsgebäude der Görlitzer Sammlungen.

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Reichenbacher Turm

Gemeinsam mit dem benachbarten Kaisertrutz gehörte der Reichenbacher Turm zur Anlage des Reichenbacher Tores. Er ist einer von drei erhaltenen Tortürmen der spätmittelalterlichen Görlitzer Stadtbefestigung.

In den Schriftquellen wird er erstmals 1376 erwähnt. Aus dieser Zeit stammt vermutlich der untere Teil des Turmes. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde er in seiner heutigen Form ausgebaut. Bis ins frühe 20. Jahrhundert wohnte auf dem Turm eine Türmerfamilie, die die Glocke läutete und Brandwache hielt. Seit 1953 ist der Reichenbacher Turm ein Ausstellungsgebäude der Görlitzer Sammlungen

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Nikolaiturm

Der Nikolaiturm diente einst zum Schutz des Nikolaitores, eines der Haupttore von Görlitz und Verbindungsweg zwischen der Stadt und Nikolaivorstadt. Seinen Namen trägt der Turm nach der benachbarten Nikolaikirche.

Der Turm wird 1348 erstmals in den Schriftquellen erwähnt. Seine heutige Gestalt geht im Wesentlichen auf einen Ausbau in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Türmerwohnung im obersten Geschoss dauerhaft bewohnt.

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Nikolaigraben / Nikolaistr.
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Biblisches Haus

Das Biblische Haus zählt zu den bedeutendsten Kaufmannshäusern der Renaissancezeit in Görlitz. Errichtet wurde es in den Jahren 1570 bis 1572 für den Waidhändler Hans Heinze.

Seinen Eigennamen erhielt das Haus wegen seiner aufwendig gestalteten Fassade, die Reliefs mit Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament zeigt. Im Inneren ist die bauzeitliche Raumstruktur weitgehend erhalten geblieben. Deren Höhepunkt ist die zentrale Treppenhalle, die das Biblische Haus zu einem wichtigen Beispiel für die Gruppe der Görlitzer Hallenhäuser macht

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Neißstraße 29
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So finden Sie die Häuser in der Altstadt

Die Museumshäuser sind alle fußläufig in der historischen Altstadt von Görlitz zu erreichen.

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