Die Görlitzer Sammlungen bieten eine faszinierend vielfältige Erlebniswelt. In ihnen vereinen sich die Geschichten unzähliger Objekte und Exponate voll Genuss zu einem unverwechselbaren Ganzen. Auch die Collage greift dies sinnbildlich auf. Sie erzählt vom kulturellen Erbe der Stadt Görlitz und ihrer Umgebung, welches die Görlitzer Sammlungen bewahren.
Gotthold Theodor Thieme, Bildnis eines Mädchens, um 1860, Öl auf Leinwand, Foto: Görlitzer Sammlungen
Kunststoffbrille, um 1965, Foto: Görlitzer Sammlungen
Johann Christian Riech, Kanne, Silber, getrieben, teilvergoldet, um 1750, Foto: Jürgen Matschie
Unbekannter Görlitzer Töpfer, Bemalter Teller, um 1600, malhorndekorierte Irdenware, Foto: Stefan Krabath
Krug mit Trichterhals und Buckelverzierung, Mittlere Bronzezeit (um 1.300 v. Chr.), Keramik, Foto: René Pech

Was erzählen die Objekte?

Bildnis eines Mädchens

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Mit einem Blumenkörbchen in der Hand porträtierte der aus Görlitz stammende Maler Gotthold Theodor Thieme um 1860 ein junges Mädchen vor der Silhouette von Dresden mit Öl auf Leinwand.

Brille

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Die Welt mit eigenen Augen sehen: dafür ließ sich der Görlitzer Eberhardt Wünsche (1933–2016) um 1965 eine neue Brille anfertigen.

Silberkanne

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Für den besonderen Genuss fertigte der Görlitzer Goldschmied Johann Christian Riech um 1750 eine teilvergoldete Schokoladenkanne aus Silber. Sie ist im Barockhaus ausgestellt.

Teller

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Reichverzierte Keramik aus einem Görlitzer Haushalt des frühen 17. Jahrhunderts wurde 1981 in einem verschütteten Brunnen gefunden. Ein Teil davon, wie dieser bemalte Teller um 1600, ist im Kaisertrutz ausgestellt. Er wird zur Kategorie der malhorndekorierte Irdenware gezählt.

Krug

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Das Tongefäß mit Buckelverzierung ist typisch für die bronzezeitliche Lausitzer Kultur. Es wurde zwischen 1786 und 1793 im Schlosspark von Königswartha bei Bautzen ausgegraben. Es handelt sich um einen Krug mit Trichterhals und Buckelverzierung aus der Mittleren Bronzezeit (um 1.300 v. Chr.).

Was gibt es zu entdecken?

Was sind die Görlitzer Sammlungen?

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In den Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur vereinen sich die Sammlungsbestände des Kulturhistorischen Museums und der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften. Sie sind herzlich eingeladen, in unsere Erlebniswelt einzutauchen, Neues zu entdecken, sich inspirieren zu lassen, ins Gespräch zu kommen, sich auf vielfältige Weise mit einzubringen. Wir freuen uns auf Sie!

Unsere Ausstellungen

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In unseren Ausstellungsgebäuden Kaisertrutz, Barockhaus, Reichenbacher Turm und Nikolaiturm präsentieren wir insgesamt zehn Dauerausstellungsbereiche und wechselnde Sonderausstellungen. Unsere Häuser können Sie bequem mit einem Kombiticket an zwei aufeinander folgenden Tagen oder auch nur einzeln besuchen. Zu den Sonder- aber auch zu den Dauerausstellungen bieten wir öffentliche und buchbare Führungen und Formate an.


Zu den Dauerausstellungen
Zu den Sonderausstellungen

Kulturhistorisches Museum

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Mit etwa 500.000 Einzelobjekten in der archäologischen Sammlung, mehr als 60.000
Werken in den Beständen des Graphischen Kabinetts sowie ca. 1.000 Gemälden zählen die Sammlungen des Kulturhistorischen Museums in einigen Bereichen zu den bedeutendsten Sammlungen im Osten Deutschlands.
Die Geschichte des Museums reicht dabei mehr als dreihundert Jahre zurück. Schon seit der Barockzeit sammelten der Görlitzer Rat und vermögende Familien Kunstwerke und kulturgeschichtliche Artefakte.
Heute zählen mit Kaisertrutz, Reichenbacher Turm, Barockhaus und Nikolaiturm vier
Gebäude zum Kulturhistorischen Museum. Sie sind der größte Museumskomplex der
Stadt und eine wichtige Institution für Wissenschaft und Bildung zwischen Dresden,
Breslau/Wrocław und Prag/Praha.
Das Biblische Haus, in dem sich die Verwaltung der Görlitzer Sammlungen befindet, kann derzeit nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Mehr zum Museum

Oberlausitzische Bibliothek

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Die Geschichte der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (OLB) beginnt 1726 mit dem Testament des Juristen Johann Gottlieb Milich aus Schweidnitz/ Świdnica. Heute ist sie als wissenschaftliche Regionalbibliothek eines der wichtigsten öffentlichen Sammlungs- und Informationszentren zwischen Dresden und Breslau/Wrocław. Ein Sammlungsschwerpunkt liegt auf der Oberlausitz und Niederschlesien. Mit ihren Beständen unterstützt sie insbesondere Wissenschaft und Forschung, steht aber gleichermaßen allen privaten Interessenten offen. Bei den rund 150.000 Medien handelt es sich überwiegend um Präsenzbestände, die zum Großteil auch im Online-Katalog verzeichnet und recherchierbar sind. Ein moderner Lesesaal mit Freihandbereich bietet im Richard-Jecht-Haus ideale Möglichkeiten für die Recherche- und Forschungsarbeit.

Mehr zur Bibliothek

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