Sensationsfund nur für kurze Zeit zu sehen
Endlich ist der Sensationsfund für alle zu sehen – aber nur für kurze Zeit: Der Bronzeschatz von Klein Neundorf. Bis zum 15. März wird er im Kaisertrutz präsentiert ...weiterlesen
Endlich ist der Sensationsfund für alle zu sehen – aber nur für kurze Zeit: Der Bronzeschatz von Klein Neundorf. Bis zum 15. März wird er im Kaisertrutz präsentiert ...weiterlesen
Rechtzeitig zum Fest erscheint die neue Ausgabe des Görlitzer Magazins am 19. Dezember – ein ideales Geschenk für alle, die gern ihren Wissensschatz über Görlitz und die Region erweitern ...weiterlesen
Ein Mitmachprogramm zur Advents- und Weihnachtszeit für kleine und große Entdecker im Barockhaus Görlitz ...weiterlesen
Zwei neue Sonderausstellungen haben seit Kurzem ihre Türen in unserem Barockhaus geöffnet: »SCHACHMANNS BLICK« und »PILGERFAHRT UND WELTUMSEGLUNG«. Beide erzählen auf unterschiedliche Weise vom Forschergeist vergangener Zeiten ...weiterlesen
Ein Werk der Superlative – der monumentale, zwölfbändige »Atlas Maior« – ist nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wieder in die Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften (OLB) zurückgekehrt und für die Öffentlichkeit nun zugänglich ...weiterlesen
Das Landesamt für Archäologie Sachsen stellte am 22. August 2025 im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer einen spektakulären Bronzezeit-Hortfund aus Klein Neundorf bei Görlitz erstmals der Öffentlichkeit vor ...weiterlesen
Haben Sie Lust, in ein faszinierendes Kapitel Görlitzer Kunstgeschichte einzutauchen? Dann legen wir Ihnen die jüngst erschienene Publikation ans Herz: »Die Suchenden. Die Kunst des Jakob-Böhme-Bundes«...weiterlesen
Endlich ist der Sensationsfund für alle zu sehen – aber nur für kurze Zeit: Der Bronzeschatz von Klein Neundorf. Mit mehr als 16 Kilogramm Gewicht und über 300 bronzezeitlichen Objekten – darunter Sicheln, Beile, Schmuck, Teile eines Pferdegeschirrs und ein zerbrochenes Schwert – zählt der Hort von Klein Neundorf zu den bedeutendsten Bronzezeitfunden Sachsens. Archäologen deuten ihn als Opfergabe an die Götter.
Bevor der einzigartige Schatz für lange Zeit zur Restaurierung und wissenschaftlichen Untersuchung verschwindet aus dem Blick der Öffentlichkeit, wird er bis 15. März 2026 in der Ausstellung »EIN SCHATZ FÜR DIE GÖTTER. Der Bronzefund von Klein Neundorf« im Kaisertrutz präsentiert.
Zur Eröffnung am 15. Januar schilderten Dr. Regina Smolnik, Landesarchäologin des Freistaates Sachsen und Dr. Jasper v. Richthofen, Direktor der Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur, eindrucksvoll den spannenden Hergang der Schatzsuche im August 2023 und die herausragende Bedeutung des Fundes. Oberbürgermeister Octavian Ursu dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement.
Im Fokus standen am Eröffnungsabend auch der ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger Henry Herrmann, der die Fundstelle im August 2023 letztendlich entdeckte, sowie Florian Jordan, der den Schatzfund im Rahmen seiner Doktorarbeit wissenschaftlich untersucht. Beide waren gefragte Gesprächspartner und gaben spannende Einblicke aus erster Hand.
Apropos … aus erster Hand: Wer mehr darüber wissen möchte, wie es überhaupt zu dieser Schatzsuche kam und was es mit diesem Fund auf sich hat, für den stehen im Ausstellungszeitraum zwei Kuratorenführungen auf dem Programm.
KURATORENFÜHRUNGEN: Sonntag, 1. Februar 2026, 15 Uhr und Sonntag, 1. März 2026, 15 Uhr | Ort: Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1 | Tickets: 8 Euro, 6 Euro ermäßigt, bis 18 Jahre 4 Euro
In seinen Führungen gibt Museumsdirektor und Archäologe Dr. Jasper v. Richthofen exklusive Einblicke in die Fundgeschichte, erläutert Bedeutung und Forschungen – eine einmalige Gelegenheit, diesen außergewöhnlichen Schatz unter fachkundiger Begleitung näher zu betrachten.
Rechtzeitig zum Fest erscheint die neue Ausgabe des Görlitzer Magazins am 19. Dezember – ein ideales Geschenk für alle, die gern ihren Wissensschatz über Görlitz und die Region erweitern.
Im Titelinterview spricht der Künstler Hans-Peter Menge darüber, warum „Schönheit immer eine Gratwanderung“ ist, über seine Begegnung mit Pop-Art-Ikone Andy Warhol in New York und über „Schwebende Malerei“.
Zudem bietet die Ausgabe vielfältige Beiträge, u. a. zu diesen Themen: • Zauberei- und Hexenprozesse im frühneuzeitlichen Görlitz • Das monumentale Kruzifix aus der Görlitzer Dreifaltigkeitskirche • Kurt Arnade – deutscher Offizier und Jude • Eine Zürcher Bibel aus dem Besitz von Bartholomaeus Scultetus • Die Anfänge der Meteorologie • Die Giese-Chronik aus der Zeit des Nationalsozialismus • 25 Jahre Freunde der Görlitzer Sammlungen e. V.
Ab 19. Dezember 2025 ist das Magazin in unseren Museumsshops im Kaisertrutz (Platz des 17. Juni 1) und im Barockhaus (Neißstraße 30) erhältlich. Ab 5. Januar 2026 können Sie es außerdem bequem bei uns online bestellen.
Das jährlich erscheinende Magazin bietet spannende Einblicke in Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Görlitz und ihrer Umgebung. Herausgegeben von der Stadt Görlitz, den Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur und dem Verein der Freunde der Görlitzer Sammlungen e. V.
Görlitzer Magazin Nr. 37: Verlag Gunter Oettel | 15 € | Softcover | 120 Seiten | ISBN 978-3-910669-21-5
Mit unserem Mitmachprogramm »Zauberhafte Stuben – Advent im Puppenhaus« laden wir kleine und große Entdecker zur Advents- und Weihnachtszeit herzlich in unser Barockhaus, Neißstraße 30, ein.
Wenn im Barockhaus der Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur der Duft von Tannengrün in der Luft liegt und der große Weihnachtsstern erstrahlt, ist es wieder soweit: Das große Puppenhaus des Herrn Curt-Franken und die Puppenküche aus dem ehemaligen Gasthaus »Zum braunen Hirsch« kehren zurück in die Wohnung des Damast- und Tuchhändlers Johann Christian Ameiß, der hier im 18. Jahrhundert mit seiner Familie lebte – und mit ihnen die Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres.
Wie jedes Jahr im Advent laden die Görlitzer Sammlungen Kindergarten- und Hortgruppen sowie Grundschulklassen zu einem stimmungsvollen Adventsprogramm ein. Gemeinsam mit Museumspädagogin Marie Karutz begeben sich kleine und große Besucher auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Miniaturen: In den liebevoll gestalteten Räumen des prächtigen Puppenhauses und der detailreichen Puppenküche gibt es viel zu bestaunen – und ganz nebenbei erfahren die Kinder Spannendes über die Geschichte dieser besonderen, handgemachten Spielzeuge.
Im Anschluss wird es kreativ: Im Atelier entstehen kleine Weihnachtsbäumchen, die jedes Kind mit nach Hause nehmen darf – als festlicher Schmuck fürs eigene Wohnzimmer, die Puppenstube oder als Weihnachtsgeschenk.
Wer sich im Barockhaus auf die Weihnachtszeit einstimmen möchte, erlebt hier Lichterglanz in prachtvollem, historischem Ambiente – eine kleine Auszeit vom Trubel, die Kinderaugen zum Leuchten bringt.
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Adventsprogramm im Barockhaus – jetzt buchen
Für Kindergarten- und Hortgruppen sowie Grundschulklassen, aber auch Individualgruppen
Treffpunkt: Barockhaus, Neißstraße 30, Görlitz | Dauer: 1 ½ bis 2 Stunden | Kosten: Führungsgebühr 25 € pro Gruppe (2 Begleitpersonen frei) | Materialgebühr: 2 € pro Person
Buchung & Informationen: museum@goerlitz.de oder 03581 / 67 13 55
Bitte beachten: Die maximale Gruppengröße beträgt 25 Kinder und 2 Begleitpersonen. Größere Gruppen werden geteilt. Buchungen sind bis spätestens 2 Werktage vor der geplanten Veranstaltung möglich. Termine dienstags bis freitags während der Museumsöffnungszeiten (10.00–16.00 Uhr), spätester Beginn: 14.00 Uhr.
VON ABENTEUERLUST UND FORSCHERDRANG
Zwei neue Sonderausstellungen haben seit Kurzem ihre Türen in unserem Barockhaus geöffnet: »SCHACHMANNS BLICK« und »PILGERFAHRT UND WELTUMSEGLUNG«. Beide erzählen auf unterschiedliche Weise vom Forschergeist vergangener Zeiten.
Im Mittelpunkt der Ausstellung im Graphischen Kabinett steht der Oberlausitzer Universalgelehrte Carl Adolph Gottlob von Schachmann (1725–1789), dessen 300. Geburtstag wir zum Anlass nehmen, sein vielseitiges Werk neu zu beleuchten. „In unserer Ausstellung zeigen wir 30 Zeichnungen und Radierungen von Schachmann. Insgesamt besitzen wir mehr als 200 Kunstwerke von ihm. Die Mehrzahl befindet sich in einem Sammelband, in dem Schachmann seine Zeichnungen und Druckgrafiken einklebte“, erläutert Kurator Kai Wenzel. Schachmann sei „ein Beispiel eines Menschen, der zeitlebens nach Bildung strebte und nach Gerechtigkeit und Menschlichkeit suchte.“
Von dieser Geisteshaltung ausgehend, schlägt die zweite Ausstellung den Bogen zu den Entdeckern und Reisenden vergangener Jahrhunderte. Unter dem Titel »Pilgerfahrt und Weltumseglung. Reiseberichte aus fünf Jahrhunderten« zeigt die Schatzkammer ausgewählte Werke der Reiseliteratur aus der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (OLB). „Die Idee zur Schau kam während der Beschäftigung mit der Königshainer Schlossbibliothek, die zahlreiche Werke der Reiseliteratur aller Kontinente enthält und sich seit 1941 in der OLB befindet“, erklärt Dr. Steffen Menzel. „Auch heute noch schlagen uns die Schilderungen von den Strapazen der Reisen, den glücklichen Momenten beim Erreichen des Ziels oder auch dem tragischen Scheitern in ihren Bann.“
Ausstellungsort: Barockaus, Neißstraße 30, Görlitz
»SCHACHMANNS BLICK« läuft bis zum 22. März 2026 im Graphischen Kabinett. »PILGERFAHRT UND WELTUMSEGLUNG« ist bis zum 25. Mai 2026 in der Schatzkammer zu sehen.
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro, freier Zugang für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Ein Ticket gilt für beide Ausstellungen und das gesamte Barockhaus.
Ein Werk der Superlative ist wieder in die Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften (OLB) zurückgekehrt und für die Öffentlichkeit nun zugänglich. Er gilt als das teuerste Werk seiner Zeit und als einer der bedeutendsten kartographischen Schätze des 17. Jahrhunderts – der monumentale, zwölf Bände umfassende »Atlas Maior«.
Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten ist einer der bedeutendsten kartographischen Kostbarkeiten zurück in der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (OLB): die seltene französische Zwölf-Bände-Ausgabe des »Atlas Maior« von Joan Blaeu. Das monumentale Werk, entstanden 1663 in Amsterdam, gilt als das größte Kartenwerk seiner Zeit und vereint zahlreiche Superlative – mehr als 3.000 Textseiten, rund 600 Karten, aufwändige Pergamenteinbände mit Goldverzierungen und ein Gesamtgewicht von rund 80 Kilogramm.
Ein Meisterwerk der Kartografie
»Der Atlas Maior gilt als das teuerste Werk seiner Zeit und das aufwändigste jemals realisierte Kartografieprojekt«, erklärt Dr. Steffen Menzel, Leiter der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften. »Der Atlas war der Höhepunkt der niederländischen Kartografie im Barock und wurde in seiner Zeit sogar als Staatsgeschenk verwendet. So erhielt Sultan Mehmed IV. 1668 eine lateinische Ausgabe direkt von der holländischen Regierung. Er kostete damals 450 Gulden, etwa den Jahreslohn eines gutverdienenden Handwerkers. Heute wäre das ein Gegenwert von rund 50.000 Euro. Auf Auktionen erzielen vollständige Ausgaben inzwischen Summen von bis zu 600.000 Euro.«
In die Görlitzer Bibliothek gelangte der Atlas im Jahr 1800. Johann Gottfried Geißler, einst Konrektor des Gymnasiums Augustum, verkaufte das Werk für den »Freundschaftspreis« von 16 Reichstalern. »Allein der Transport der 80 Kilogramm schweren Atlasbände nach Görlitz dürfte ähnlich viel gekostet haben«, sagt Dr. Steffen Menzel.
Über die Jahrhunderte hatte der Atlas deutliche Spuren der Nutzung davongetragen. Eine Leipziger Restaurierungsfirma nahm sich mit großem Fachwissen des gewichtigen Werkes an. Die Maßnahmen umfassten unter anderem eine gründliche Trockenreinigung aller Seiten, die Befestigung gelöster Karten sowie die Stabilisierung und Restaurierung der prächtigen Pergamenteinbände. Nun sind alle Bände zusätzlich in speziell angefertigten Schutzverpackungen aus säurefreiem Karton gesichert.
Möglich wurde die Restaurierung durch die Förderung der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK), finanziert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die Kulturstiftung der Länder sowie die Landesstelle für Bestandserhaltung an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) Dresden. Die Kosten beliefen sich auf rund 10.000 Euro, wovon die Bibliothek einen Eigenanteil von zehn Prozent trug.
Zugang für die Öffentlichkeit
»Einige Bände mussten wir zuletzt sogar sperren, um weitere Schäden zu vermeiden«, berichtet Steffen Menzel. »Jetzt sind wir froh, dieses Meisterwerk wieder zeigen zu können – in einem Zustand, der auch kommenden Generationen den Zugang sichert.«
Die interessierte Öffentlichkeit hat von nun an die Möglichkeit, den Atlas wieder genauer zu betrachten: Im Rahmen der wöchentlichen Montagsführungen der OLB wird der erste Band präsentiert, darüber hinaus können Bibliotheksnutzer das Werk im Lesesaal einsehen. Auch die Fachwelt nimmt regen Anteil: Auf der SLUB-Tagung am 24. September 2025 wird Dr. Steffen Menzel das Restaurierungsprojekt in Dresden näher vorstellen.
»Der Atlas ist nicht nur ein Schatz der Kartografiegeschichte, sondern auch ein lebendiges Zeugnis der europäischen Wissens- und Kulturgeschichte«, so Dr. Steffen Menzel. »Wir freuen uns sehr, dass er nun wieder in Görlitz zugänglich ist – und damit die ganze Welt in zwölf Bänden zurück in unsere Stadt gekommen ist.«
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Informationen kompakt
Das Landesamt für Archäologie Sachsen stellte am 22. August 2025 im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer einen spektakulären Bronzezeit-Hortfund aus Klein Neundorf bei Görlitz erstmals der Öffentlichkeit vor.
Mit 16 kg Bronze und 310 Objekten – darunter Schmuck, Waffen und Geräte – handelt es sich um den bislang zweitgrößten bronzezeitlichen Schatzfund im Freistaat Sachsen und den größten in der Oberlausitz. Auch bei uns ist die Freude darüber groß. Denn: Bereits im Jahr 1900 wurden in Klein Neundorf drei Bronzedolche entdeckt, von denen einer in unserer Dauerausstellung im Kaisertrutz Görlitz zu sehen ist.
Die Idee, die historische Fundstelle von 1900 mit moderner Technik noch einmal gezielt zu untersuchen, kam von unserem Direktor Dr. Jasper von Richthofen. Gemeinsam mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen initiierte er 2023 die Nachsuche, die schließlich zu dem bedeutenden Neufund führte.
„Uns war der historische Fundort der Klein Neundorfer Dolche in etwa bekannt. Insofern lag es auf der Hand, nachzusehen, ob noch weitere zu den Dolchen gehörige Fundstücke unentdeckt im Boden ruhen. Dass wir aber so erfolgreich sein würden, hat keiner der Beteiligten erwartet“, berichtet Jasper von Richthofen. „Besonders ist, dass die Masse der Funde über 3000 Jahre unberührt im Boden schlummerte und en block geborgen werden konnte. Der Block wurde dann mit großer Sorgfalt und ohne Zeitdruck im Labor ausgegraben. Zu danken ist vor allem dem ehrenamtlichen Mitarbeiter Henry Herrmann, der letztlich die Stelle entdeckt hat.“
Der neue Hortfund wird derzeit restauriert und wissenschaftlich untersucht. Voraussichtlich 2026 soll er in einer Sonderausstellung im Kaisertrutz Görlitz zu sehen sein.
Haben Sie Lust, in ein faszinierendes Kapitel Görlitzer Kunstgeschichte einzutauchen? Dann legen wir Ihnen diese jüngst erschienene Publikation ans Herz: »Die Suchenden. Die Kunst des Jakob-Böhme-Bundes«.
Anlässlich des 400. Todestages von Jacob Böhme im letzten Jahr widmeten wir eine große Sonderausstellung im Kaisertrutz einer ganz besonderen Künstlergruppe: dem Jakob-Böhme-Bund. In den Jahren 1920 bis 1924 war diese Vereinigung in und von Görlitz aus aktiv – ihre Mitglieder suchten nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen, inspiriert vom Denken Jacob Böhmes.
Zum diesjährigen 450. Geburtstag des Mystikers ist diese Publikation genau die passende Lektüre – kurzweilig, informativ und ausgesprochen schön. Autor Kai Wenzel präsentiert darin neben zahlreichen Abbildungen auch spannende Hintergründe zu Künstlerinnen und Künstlern, ihren Werken und der Zeit.
Erhältlich ist diese Broschüre in unseren Museumsshops im Barockhaus (Neißstraße 30) und im Kaisertrutz (Platz des 17. Juni 1) und in unserem Online-Shop.
Preis: 19,90 € | 104 Seiten | Format: 21 x 28 cm | Softcover | Herausgegeben von den Görlitzer Sammlungen, erschienen im Verlag Gunter Oettel