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Ausstellungstitel der Sonderausstellung »Hans-Peter Menge«
Ausstellungstitel der Sonderausstellung »Hans-Peter Menge«

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»Hans-Peter Menge«

Zeichnungen und Druckgrafik

24. September 2026 bis 14. März 2027 im Graphischen Kabinett des Barockhauses

Hans-Peter Menge (*1940) verbrachte seine Kindheit und Jugend in Görlitz, bevor er 1960 in die Bundesrepublik Deutschland flüchtete. Nach seinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf etablierte er sich in den folgenden Jahrzehnten als international renommierter Künstler. Die Sonderausstellung präsentiert erstmals in Görlitz eine Auswahl seiner Zeichnungen und Druckgrafiken, die Hans-Peter Menge im Jahr 2025 dem Graphischen Kabinett der Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur als großzügige Schenkung übereignete.
Hans-Peter Menge, Ohne Titel, 2020, Acryl und Wasserfarbe (Foto: Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur)
Hans-Peter Menge, Ohne Titel, 2020, Acryl und Wasserfarbe (Foto: Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur)

Geboren und aufgewachsen in Görlitz, sammelte Hans-Peter Menge (* 1940) hier in den 1950er-Jahren erste künstlerische Erfahrungen im Unterricht bei dem bekannten Maler und Grafiker Günter Hain. Nach der anschließenden Berufsausbildung bei einem Kunstmaler und Restaurator in Reichenbach/Oberlausitz wollte er zunächst ein Studium an der Kunsthochschule in Ost-Berlin (Berlin-Weißensee) beginnen. Jedoch verließ er kurzentschlossen 1960 die DDR und ging nach Düsseldorf. Dort studierte er an der Werkkunstschule und anschließend an der Kunstakademie. »Zum Abschluss wollte ich noch bei Gerhard Richter studieren«, erzählte Hans-Peter Menge rückblickend in einem Interview. »Ich hatte ihn in mein Atelier gelotst und meine Arbeiten gezeigt. Er sagte aber nur: ›Ja, was wollen Sie denn bei mir noch lernen, Sie sind doch fertig!‹«

Seit Mitte der 1960er-Jahre lebt und arbeitet Hans-Peter Menge als freischaffender Künstler in Düsseldorf und Neuss. Im Jahr 2025 schenkte er dem Graphischen Kabinett der Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur eine Auswahl seiner Zeichnungen und Druckgrafiken. Einen Teil der Schenkung präsentiert die aktuelle Sonderausstellung, die zugleich anhand einer repräsentativen Werkauswahl Hans-Peter Menges künstlerische Entwicklung von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart veranschaulicht.

Hans-Peter Menge, Zwei stehende Frauenakte, 1969, Lithografie (Foto: Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur)
Hans-Peter Menge, Zwei stehende Frauenakte, 1969, Lithografie (Foto: Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur)

Nach seinem Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie wandte sich Hans-Peter Menge zunächst figürlichen Kompositionen zu. Insbesondere mit seinen abstrahierenden Aktlithografien und -gemälden erzielte er in den 1970er-Jahren international große Erfolge. Zum Wendepunkt wurde für ihn die Radierung »Badende« aus dem Jahr 1980: »Als ich das Blatt gedruckt hatte, erschien mir die Struktur des Wassers interessanter als die Aktdarstellung.« Seitdem widmet sich Hans-Peter Menge der Abstraktion. Seine Bildkompositionen aus geometrischen Formen und Farbklängen realisiert er häufig parallel in verschiedenen Techniken – als Zeichnung, Druckgrafik, Gemälde oder Glasobjekt. »Mein Prinzip dabei ist, dass Schönheit immer eine Gratwanderung zwischen Ordnung und Chaos bedeutet«, so Hans-Peter Menge. Diese Gratwanderung unternimmt er seit mehr als sechs Jahrzehnten und gelangt dabei immer wieder zu überraschenden Ergebnissen.

Begleitend zur Ausstellung im Graphischen Kabinett zeigen die Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur zwei Glasobjekte und zwei Gemälde von Hans-Peter Menge in der Galerie der Moderne im Kaisertrutz.

Hans-Peter Menge, Ohne Titel, 2023, Acryl und Wasserfarbe (Foto: Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur)

Besuchsinfo

Ausstellungsort

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Barockhaus

Neißstraße 30
02826 Görlitz

Eintrittspreise

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Der Besuch der Sonderausstellung ist im regulären Ticket für das Barockhaus, sowie unseren Kombitickets enthalten.

Dauerausstellung im Barockhaus
  • normal 8 €
  • ermäßigt 6 €
  • Gruppe ab 10 Personen 6 €
  • bis 18 Jahre kostenfrei

Kombiticket für Kaisertrutz, Barockhaus und Reichenbacher Turm
  • 2-Tages-Ticket normal 14 €
  • 2-Tages-Ticket ermäßigt 10 €
  • 2-Tages-Ticket Gruppe ab 10 Personen 10 €
  • bis 18 Jahre kostenfrei

Preisänderungen vorbehalten

Öffnungszeiten

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