Unsere Winterferienangebote

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Ob Physikalische Phänomene, Puppenstube, Schattentheater oder historisches Spielzeug – die Görlitzer Sammlungen laden Ferienkinder, naturwissenschaftlich interessierte Nachwuchsforscher, Liebhaber von Puppenstuben und Familien herzlich zu den Ferienveranstaltungen ein:

Das große Puppenhaus

Im Ruhestand fertigte Claus-Peter Kurt-Franken dieses der Görlitzer Gründerzeit nachempfundene Miniaturwohn- und Geschäftshaus im Maßstab von 1:15 an. Das 1,60 x 2,00 m große Puppenhaus mit angegliedertem Markt und Garten kam als Leihgabe aus Privatbesitz ins Museum. Es ist unterkellert und verfügt über 22 Räume, in denen mit großer Liebe zum Detail verschiedene Alltagssituationen inszeniert wurden. Möbel und Einrichtungsgegenstände, Bilder und Accessoires wurden in Handarbeit gefertigt, sogar eine Beleuchtung installiert.

Ferienkreativangebot mit Ulrike Knoll – Die große Welt im Kleinen
Das große Puppenhaus und Basteln von Puppenstubenmöbeln

Museumspädagogin Ulrike Knoll bietet Familien und Kindern in den Winterferien an, mit ihr gemeinsam das Puppenhaus zu entdecken und danach eigene Puppenstubenmöbel zu basteln, die auch noch bemalt und gestaltet werden können.
Mittwoch, 12.02., 10:00–11:30 Uhr und 14:00–15:30 Uhr,
Mittwoch, 19.02., 10:00–11:30 Uhr und 14:00–15:30 Uhr
Eine Anmeldung ist wünschenswert unter Telefon 03581 671410.

Die Puppenküche der Frau Zurbonsen

Über Jahrzehnte war dieses Spielzeug bei Familie Domke im Braunen Hirsch in Görlitz zu Hause und in Benutzung. Immer wieder wurden für das einen Meter breite und gut 50 Zentimeter hohe Spielzeug weitere Einrichtungsgegenstände erworben. Die langjährige Besitzerin war zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Flüchtling in Münster untergekommen. Dorthin verschickte die zunächst in Görlitz verbliebene und später nach Westfalen gezogene Mutter die Puppenküche in Einzelteilen. So spielte fortan die nächste Generation mit ihr. 2016 kehrte die Puppenküche nach Görlitz zurück. Seither wird sie in der Weihnachtszeit im Museum ausgestellt.

Anker-Steinbaukästen und anderes Spielzeug

Das Kulturhistorische Museum hat zwei Vitrinen mit historischem Spielzeug aus dem Sammlungsbestand bestückt. Ein Klassiker des Kinderspielzeugs ist der Anker-Steinbaukasten aus Rudolstadt in Thüringen. Die Steine wurden aus Sand, Schlämmkreide und Leinöl gepresst und gebacken. Verpackt wurden sie in genormten Holzkästen, die mit einem Schiebedeckel versehen waren. Erfinder der Steinbaukästen waren übrigens die Gebrüder Otto und Gustav Lilienthal, die aber wegen fehlender Marketingmaßnahmen scheiterten. Sie veräußerten ihre Erfindung an den Unternehmer Friedrich Adolf Richter, der sie patentieren ließ und ab 1882 von Thüringen in die ganze Welt verkaufte. Bis zu offiziellen Einstellung der Produktion im Jahre 1963 sollen rund 5 Milliarden Ankerbausteine verkauft worden sein. 1995 hat die Anker Steinbaukasten GmbH wieder die Produktion aufgenommen.

Hänsel und Gretel im Schattentheater

Die Görlitzer Sammlungen erwecken eines der beliebtesten Grimm´schen Märchen mit Licht und Schatten im Barockhaus Neißstraße 30 zum Leben – Hänsel und Gretel. Großeltern, Familien und Kinder sind herzlich zur letzten Vorstellung am 20.02., 14:00 Uhr ins Barockhaus Neißstraße 30 eingeladen. Die Vorführung übernehmen Sonja Münzberg und Karin Stichel.
Bitte nutzen Sie die Möglichkeit zur Voranmeldung unter Telefon 03581 671410.

Physikalische Phänomene, Lichtenbergsche Figuren und winterliche Experimente

Bei dieser Familienführung stellt Dr. Constanze Herrmann die wichtigsten Gerätschaften im Physikalischen Kabinett des Adolf Traugott v. Gersdorf vor. Anschließend wird experimentiert.
Am 11.02., 14:30–16:00 Uhr wird unsere Naturwissenschaftlerin den physikalischen Phänomenen der Lichtenbergschen Figuren auf den Grund gehen und die Vorläufer unserer heutigen Kopiertechnik erläutern. Dann wird sie selbst solche Staubfiguren “zaubern” und ihr könnt dabei sein.

An den anderen Nachmittag kann es nach der Einführung im Physikalischen Kabinett durchaus schneien. Wenn so schon kein Winter in Sicht ist, kann Dr. Constanze Herrmann mit Experimenten etwas nachhelfen. Oder auch Funken fliegen lassen. Staunen ist sicher garantiert!
13.02. und 18.02.2020, jeweils 14:30–16:00 Uhr.
Für die Veranstaltungen empfehlen wir eine telefonische Voranmeldung unter 03581 671410.

Öffnungszeiten:
Januar bis März: Dienstag bis Sonntag 10:00–16:00 Uhr