Unerhört! Expressionismus in Görlitz – Kunstpausen 12 nach 12 und Führungen

2. Juni 2018 bis 6. Januar 2019
Sonderausstellung des Kulturhistorischen Museums Görlitz
Ort: Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs ließen Künstler in Görlitz bisherige Konventionen hinter sich und begannen, expressionistisch zu arbeiten. Impulse dafür kamen von der Dresdener Künstlervereinigung „Die Brücke“ sowie aus Breslau, wo der Maler Otto Mueller wirkte. Schnell wurde der Expressionismus zum Stadtgespräch, und Werke von Görlitzer Künstlern erlangten überregionale Bekanntheit.
Erstmals widmet das Kulturhistorische Museum dieser bedeutenden Epoche der Görlitzer Kunst- und Kulturgeschichte eine umfangreiche Sonderausstellung.
Gezeigt werden mehr als 200 Werke, darunter Aquarelle, Grafiken, Kupferstiche, Holzschnitte, Fayencen und Bücher von Künstlerinnen und Künstlern. Ergänzt werden sie durch Fotografien aus den 1920er Jahren, die Görlitzer dem Museum zur Verfügung gestellt haben. Die Chronologie der Ausstellung setzt Ende des 19. Jahrhundert ein, als sich Görlitz städtebaulich und wirtschaftlich rasant entwickelte und parallel eine lebendige Kultur- und Kunstszene entstand. Der Rundgang führt bis in unsere Gegenwart, in der einige Künstler die Idee des Expressionismus in ihren Arbeiten aufleben ließen.
Zur Sonderausstellung bieten wir weitere Kunstpausen und Führungen an:
Waldinneres mit Holzsammlerin: Dora Kolisch – Kunstpause 12 nach 12 mit Kai Wenzel am Mittwoch, 05.12., 12:12–12:42 Uhr
Kuratorenführung mit Ines Haaser am Freitag, 23.11., 17:00–18:00 Uhr; am Freitag, 28.12., 17:00–18:00 Uhr
Führung mit Klaus-Dieter Hübel am Samstag, 08.12., 17:00–18:00 Uhr; am Samstag, 15.12., 16:00–17:00 Uhr
Görlitzer Menschen: Fotografien aus den 1920er Jahren – Kunstpause 12 nach 12 mit Kai Wenzel am Mittwoch, 12.12., 12:12–12:42 Uhr

Die Publikation zum Expressionismus in Görlitz ist in Kürze erhältlich.