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Wie geht eigentlich... SURREALISMUS?

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    Tel. 03581/67-1410

    In zwei Kursen (16.02. sowie 02.03.) beschäftigen wir uns mit der Planung und Anfertigung von surrealistisch anmutenden Grafiken. Auf praktische Art und Weise lernen die TeilnehmerInnen grafisch- und inhaltlich-stilistische Mittel und Werkzeuge des Surrealismus kennen und anwenden.

    Im Beispiel
    Im Beispiel „Einhornbläser“ wurden folgende stilistische Mittel eingesetzt: Dislokation und Juxtaposition; gleichzeitig ist das Einhorn auch ein Symbol für Reinheit.

    Mein Ziel ist es, dass jeder Teilnehmer eine eigene Grafik im Rahmen eines Kurstermins fertigstellen kann.

    Wir arbeiten auf Papier. Bitte bringen Sie folgende Zeichenutensilien mit:
    • Bleistift
    • Kugelschreiber, Gelschreiber, Fineliner
    • Radiergummi (weich)
    • opt. ein Zeichenbuch, Block etc. 
    (80g-Papier wird gestellt)

    Falls Sie bereits ein oder mehrere Themen für Ihre Grafik haben, können wir diese gern gemeinsam im Kurs umsetzen.
    Wenn Sie vorab Fragen haben, schreiben Sie mir bitte unter dem Stichwort „Surrealismus“ an die E-Mail-Adresse d.stoykow@goerlitz.de

    Ich freue mich auf Sie und auf eine gesellige und produktive Zeit.

    P. S.: Weiteres zum Surrealismus können Sie untenstehend nachschlagen, wichtig sind vor allem die „Stilistischen Mittel„.

  • Der Surrealismus steht für eine philosophisch-künstliche Strömung, die um das Jahr 1919, also nach Ende des Ersten Weltkrieges, entstanden ist.
    Begründer war der Schriftsteller André Breton.

  • Im Surrealismus werden oft psychoanalytisch begründete Theorien und deren Inhalte verarbeitet,  z. B. Traumhaftes, Absurdes, Phantastisches, Magisches und Unterbewusstes.

  • Der Begriff Surrealismus bedeutet wörtlich „Über (dem) Realismus“. Als surreal bezeichnet man traumhaft oder unwirklich Erscheinendes.

  • Gertrude Abercrombie, Louis Aragon, Jean Arp, Antonin Artaud, Georges Bataille, Denise Bellon, Victor Brauner, André Breton, Luis Buñuel, Claude Cahun, Leonora Carrington, René Crevel, Salvador Dalí, Paul Éluard, Max Ernst, Leonor Fini, Alberto Giacometti, Valentine Hugo, Frida Kahlo, Jacqueline Lamba, Eli Lotar, Dora Maar, René Magritte, Manina, André Masson, Roberto Matta, Lee Miller, Joan Miró, Gellu Naum, Meret Oppenheim, Valentine Penrose, Benjamin Péret, Jacques Prévert, Alice Rahon, Man Ray, Kay Sage, Philippe Soupault, Yves Tanguy, Dorothea Tanning, Toyen, Tristan Tzara, Remedios Varo, Unica Zürn

    • Dislokation
      Subjekte (Personen, Tiere)/ Gegenstände (Tasse, Kommode)
      dort platzieren, wo sie eigentlich nicht hingehören.
      (Ein Glas Sekt, das auf einer Sanddüne steht)
    • Juxtaposition
      Subjekte/ Gegenstände miteinander kombinieren,
      die nicht zusammengehören
      (Ein Hummer als Telefonhörer)
    • Levitation
      Etwas schweben lassen, das nicht schweben kann
      (Eine schwebender Elefant)
    • Transformation
      Etwas in (zeitlicher) Veränderung zeigen
      (Eine Person, die in verschiedenen Altersstadien gezeigt wird)
    • Skalierung
      Spürbares Verkleinern oder Vergrößern eines Subjektes/ Objektes
      (Ein riesiges Baby, das in der Mitte von Stonehenge sitzt)
    • Symbole
      Objekte, Personen, Gesten mit symbolischem Charakter platzieren
      (Schädel für Tod, Ei für Geburt, Wollknäuel für Lebensdauer)
    • Doppelbilder (z. B. durch Frequenztrennung)
      Das Erzeugen von übergeordneten Bildern/ Motiven durch kleinere Einzelmotive
      (Der Leerraum zwischen zwei Küssenden bildet einen Kelch)
    • (anamorphe oder perspektivische) Verzerrung
      Der Verzerren von Subjekten/ Objekten in übertriebener Weise
      (Giraffe mit kurzen Beinen, Mensch mit Giraffenhals, Spiel mit der Perspektive durch Verzerrungen mit unterschiedlichen Fluchtpunkten)