Kaisertrutz

Der Kaisertrutz beherbergt die kulturgeschichtliche Dauerausstellung von Stadt und Region, Sonderausstellungen und die Galerie der Moderne.
Außerhalb der Öffnungszeiten kann das Museum Kaisertrutz online besucht werden >>>. Zudem ist ein Audioguidesystem verfügbar, das auch Leichte Sprache anbietet.

Von der Eiszeit bis ins frühe Görlitz

Der geschichtliche Streifzug führt von den ersten Menschen, die in der Altsteinzeit in die Oberlausitz kamen und hier sesshaft wurden, bis zur Gründung der Stadt. Beeindruckende archäologische Fundstücke aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit sowie dem Mittelalter und ihre Fundorte belegen die wechselvolle Geschichte der Region.

Kaisertrutz - Von Jägern und Sammlern - UG

Vom Mittelalter bis zum Biedermeier

Dem Aufblühen der Stadt zur Handels- und Gewerbemetropole verdanken Bürger und Kirchen ihren Wohlstand, den hochwertige Kunstschätze wie mittelalterliche Altäre und Textilien sowie Zunftobjekte sichtbar machen. Das geistige Leben erreichte mit der Gründung des humanistischen Gymnasium Augustum 1565 einen Höhepunkt.

Kaisertrutz - Stadtgeschichte - EG

Von der Industrialisierung bis 1990

Gewaltige wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche veränderten die Stadt und das Leben ihrer Einwohner im 19. und 20. Jahrhundert mehrfach.

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Raum für Sonderausstellungen

Auf 400 Quadratmetern präsentiert das Kulturhistorische Museum jährlich zwei bis drei inhaltlich wechselnde Ausstellungen.

Galerie der Moderne

Zwischen Dresden und Breslau/Wrocław gelegen, ist Görlitz seit mehr als einhundert Jahren ein spannungsreicher Ort der Künste. Das spiegelt die Galerie der Moderne mit Werken der wichtigsten Künstlerinnen und Künstler der Neißestadt und Referenzwerken überregional bekannter Meister wider. Malerei, Bildhauerei, Grafik und angewandte Künste des 20. und 21. Jahrhunderts bilden die Vielfalt der künstlerischen Positionen und Stilrichtungen ab.
Neu in der Galerie der Moderne >>>

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Geschichte des Kaisertrutzes

Das markante Gebäude entstand Ende des 15. Jahrhunderts. Tatsächlich wurde es nur während des Dreißigjährigen Krieges zur Verteidigung genutzt. Als 1641 Truppen Kaiser Ferdinands II. das von den Schweden besetzte Görlitz belagerten, erwehrten sich die schwedischen Verteidiger in der Bastei der anstürmenden kaiserlichen Truppen. Darauf geht die Bezeichnung des Rondells als „Kaisertrutz“ zurück. In den frühen 1920er Jahren wechselte das Gebäude zurück ins Eigentum der Stadt, die es bis 1932 zu einem Ausstellungshaus mit Depotbereichen und Büros umbauen ließ. Erst in den Jahren 2009 bis 2011 wurde der Kaisertrutz in Vorbereitung der 3. Sächsischen Landesausstellung 2011 in Görlitz umfassend saniert. Ca. 6 Millionen Euro, die überwiegend aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ sowie aus Rücklagen der Stadt Görlitz stammten, wurden investiert.

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