Das Kulturhistorische Museum

… ist das bedeutendste Museum für die Europastadt Görlitz/Zgorzelec und deren Umgebung, das die materielle und geistige Geschichte bewahrt, Forschungseinrichtung für diese Geschichte und zugleich Bildungseinrichtung für alle Besuchergruppen ist.
Zu den Besonderheiten des Kulturhistorischen Museums zählen die größte kommunale archäologische Regionalsammlung Ostdeutschlands, eine überregional bedeutende Sammlung für bildende und angewandte Kunst der Oberlausitz, ein national bedeutendes Graphisches Kabinett sowie international einzigartige wissenschaftsgeschichtliche Sammlungen mit fast 250jähriger Standorttradition. Diese Schätze und Kostbarkeiten werden in Dauerausstellungen im Barockhaus Neißstraße 30, im Kaisertrutz sowie im Reichenbacher Turm präsentiert. Des Weiteren zeigt das Museum im Kaisertrutz jährlich wechselnd Sonderausstellungen.
Der Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e. V. ist Kooperationspartner für die Betreuung des Nikolaiturms, der heimatgeschichtliche Exponate beherbergt.

Derzeitige Sonderausstellung im Kaisertrutz >>>

Kabinettausstellung in Galerie der Moderne: >>>

Unsere Ausstellungssaison 2019 starten wir  in Kooperation mit den Städtischen Museen Zittau mit:

Mit einem Ticket können Sie die Ausstellungen in Görlitz und Zittau besuchen!

Weitere Informationen finden Sie hier >>>

Nach mehr als 70 Jahren zurück

v.l.n.r.: Dr. Thomas Wessel, Kai Wenzel (Kurator), Museumsleiter Jasper v. Richthofen und Korinna Lorz, Sächsische Landesstelle für Museumswesen

Das Ge­mälde „Südlicher Hafen bei Tag“ aus dem Frühwerk des sächsischen Hof­malers Johann Alex­ander Thiele (1685–1752) gehörte unter der Inventarnummer 63-39 bis 1945 bereits zum Bestand der Städtischen Kunstsammlungen Görlitz (heute Kultur­his­to­risches Museum). Wie viele andere Objekte der Städtischen Kunstsammlungen ging es im Zuge der Auslagerung von Kunstgütern gegen Ende des Zweiten Weltkriegs verloren. Seitdem galt es als verschollen. Am 5. Dezember 2018 kehrte es nach mehrjäh­rigen Kaufverhand­lungen und mit Unterstützung durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen nach Görlitz zurück. Das Gemälde wird sich in den Bestand bereits vorhandener Werke hervorragend einordnen und Anfang 2019 einen festen Platz im Dauerausstellungsbereich „Barocke Künste“ im ersten Obergeschoss des Barockhauses Neißstraße 30 erhalten.