Neue Ausgabe des Görlitzer Magazins erschienen

Das 29. Görlitzer Magazin ist in den Museumsläden Barockhaus Neißstraße 30 und Kaisertrutz zum Preis von 9,90 Euro  erhältlich. Herausgeber sind die Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur, gestaltet wurde die Ausgabe vom Verlag Gunter Oettel, Görlitz-Zittau, den Druck haben die Graphischen Werkstätten Zittau realisiert. Das Heft enthält neun Beiträge verschiedener Autoren. Ines Haaser beschäftigte sich mit dem Buchdruck im 16. Jahrhundert und dem Wirken von Ambrosius Fritsch. Ludwig Ammer betrachtete die Schulordnung des Petrus Vincentius. Mit den Strukturen der Görlitzer Zeichenschule setzt sich Matthias Franke in seinem Beitrag auseinander. Tino Fröde veröffentlicht die neuesten Erkenntnisse über das spätgotische Leuchtermännchen aus Ullersdorf. Christoph Haase befasste sich mit der Geschichte des Görlitzer Berggartens befasst und Jens Bemme suchte in der Oberlausitz nach den Spuren des Lausitzer Radfahrer-Bundes. Kai Wenzel präsentiert zum einen die Zeichnungen des Malers Armin Schulze als Neuzugang für das Graphische Kabinett. Zum anderen hat in einem Beitrag die Folgen der Beschlagnahmungsaktion „Entartete Kunst“ für die Görlitzer Sammlungen aufgearbeitet, Katarzyna Zinnow fasst die Ergebnisse der Recherchen zur NS-Raubkunst in den Görlitzer Sammlungsbeständen zusammen. Darüber hinaus werden die Neuerwerbungen aus dem Jahr 2016 vorgestellt.